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SaaS-Plattformen entwickeln

Eine SaaS-Plattform ist kein größeres internes System. Sie wird von mehreren Kunden gleichzeitig genutzt, muss deren Daten sauber trennen, ohne Ihr Zutun neue Kunden aufnehmen und laufen, wenn Sie im Urlaub sind. Genau das unterscheidet den Aufwand — nicht die Anzahl der Bildschirme.

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Der Beweis steht an anderer Stelle

Statt hier zu beschreiben, was wir könnten, verweisen wir auf eine Plattform, die seit Jahren im Einsatz ist: train4safety, eine mandantenfähige Plattform für digitale Arbeitsschutz-Unterweisungen. Entwickelt, gehostet und betrieben von uns.

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Was eine Plattform von einem internen System unterscheidet

Diese fünf Punkte machen den Unterschied im Aufwand aus. Wer sie erst nach dem Start angeht, baut große Teile noch einmal.

Mandantentrennung

Jeder Kunde sieht ausschließlich seine Daten — erzwungen an zentraler Stelle und in der Datenbank, nicht durch eine zusätzliche Bedingung in jeder Abfrage.

Selbstbedienung beim Start

Registrierung, Einrichtung, Nutzer anlegen, Rollen vergeben. Solange dafür jemand von Ihnen gebraucht wird, ist es kein Produkt, sondern ein Projekt je Kunde.

Abrechnung

Tarife, Laufzeiten, Zahlungsanbieter, Rechnungen, offene Posten. Und die Frage, was passiert, wenn jemand nicht zahlt — die zuverlässig vergessen wird.

Betrieb und Überwachung

Sicherungen, Aktualisierungen, Überwachung, ein Weg für Störungsmeldungen. Bei einer Plattform betrifft ein Ausfall alle Kunden gleichzeitig.

Änderungen im laufenden Betrieb

Neue Funktionen müssen eingespielt werden, während Kunden arbeiten. Das verlangt eine Teststrecke und Datenbankänderungen, die niemanden aussperren.

Warum die Mandantentrennung die teuerste Entscheidung ist, wenn man sie verschiebt, steht in Mandantenfähigkeit.

Wie wir vorgehen

  1. Wir bauen zuerst das, wofür jemand zahlt

    Die erste Fassung kann eine Sache, und die richtig. Alles andere kommt, wenn zahlende Nutzer es verlangen — nicht, weil es in der Ideensammlung stand.

  2. Mandantenfähigkeit von Anfang an

    Auch wenn zuerst nur ein Kunde da ist. Nachträglich eingezogen betrifft sie jede Abfrage, jede Auswertung und jeden Export.

  3. Betrieb wird mitgebaut, nicht nachgereicht

    Sicherung, Überwachung und Einspielweg gehören zur ersten Fassung. Sonst wird der erste echte Kunde zum Testfall für den Betrieb.

  4. Übergabe oder Betrieb durch uns

    Sie bekommen Quellcode und Dokumentation und können jederzeit wechseln. Wenn Sie möchten, betreiben wir die Plattform weiter.

Wofür wir nicht der Richtige sind

Damit Sie sich das Gespräch sparen, wenn es nicht passt:

  • Eine Plattform ohne ersten Kunden. Wenn niemand konkret wartet, ist der erste Schritt kein Entwicklungsauftrag, sondern ein Gespräch mit möglichen Nutzern.
  • Eine Idee, die eine bestehende Plattform bereits abdeckt. Wenn wir das sehen, sagen wir es im Erstgespräch — auch wenn es uns den Auftrag kostet.
  • Ein Vorhaben, das eine Finanzierungsrunde braucht, bevor es sich trägt. Wir bauen gegen Rechnung, nicht gegen Anteile.

Was den Preis bestimmt, steht auf Was Individualsoftware kostet. Wenn Ihr Vorhaben eher ein Zugang für bestehende Kunden ist als ein eigenes Produkt, passt Portale besser.

Sie haben eine Plattform im Kopf und einen ersten Kunden?

Beschreiben Sie kurz, wer sie nutzen soll und wofür er zahlt. Wir sagen Ihnen, was die erste tragfähige Fassung enthalten müsste — und was getrost warten kann.

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