Der Einstieg
Machbarkeits-Analyse
490 €
Schriftliche Einschätzung zu Machbarkeit, Aufwand, Risiken und empfohlenem Vorgehen, dazu ein Gespräch. Wird bei Beauftragung vollständig angerechnet — wer weiterarbeitet, zahlt sie also effektiv nicht.
Kosten und Kalkulation
Der Preis entsteht aus drei Größen: dem Umfang der Anwendung, der Tiefe der Anbindung an Ihre vorhandenen Systeme und dem Anspruch an den späteren Betrieb. Damit Sie nicht raten müssen, stehen unten Einstiegspreise. Was Ihr Vorhaben tatsächlich kostet, steht nach der Analyse als Festpreis fest — nicht als Schätzung, die später wächst.
„Das hängt vom Umfang ab" ist die häufigste Antwort auf diese Frage und die unbrauchbarste. Was Sie hier stattdessen bekommen: Einstiegspreise, die vollständige Rechenlogik dahinter und die Faktoren, mit denen Sie den Preis selbst beeinflussen.
Alle Angaben netto. „Ab" heißt: Darunter nehmen wir kein Projekt an, weil sich der Aufwand für Analyse, Tests und Übergabe sonst nicht seriös abbilden lässt.
Der Einstieg
490 €
Schriftliche Einschätzung zu Machbarkeit, Aufwand, Risiken und empfohlenem Vorgehen, dazu ein Gespräch. Wird bei Beauftragung vollständig angerechnet — wer weiterarbeitet, zahlt sie also effektiv nicht.
ab 2.500 €
Zwei Systeme, ein Datenfluss, mit Fehlerbehandlung, Protokollierung und Übergabe.
ab 3.500 €
Kennzahlen aus mehreren Quellen an einer Stelle, mit Rechten und automatischer Aktualisierung.
ab 7.500 €
Eine Anwendung, die einen ganzen Ablauf trägt — mit Rollen, Rechten und Datenübernahme aus dem, was heute da ist.
ab 149 € / Monat
Hosting, Überwachung, Sicherheitsaktualisierungen. Freiwillig — Sie können jede Anwendung auch selbst betreiben.
Diese Beträge sind Einstiegspreise, keine Durchschnittswerte. Wo Ihr Vorhaben landet, hängt an den Faktoren im nächsten Abschnitt — und die kennen Sie danach genauso gut wie wir.
Nicht die Bildschirmmasken bestimmen den Aufwand, sondern die Regeln dahinter. Diese acht Faktoren entscheiden bei fast jedem Vorhaben über die Größenordnung.
| Faktor | Wirkung | Warum |
|---|---|---|
| Rollen und Rechte | erhöht deutlich | Jede Rolle ist ein eigener Satz Regeln, eine eigene Ansicht und ein eigener Testfall. Eine Anwendung für alle Beteiligten ist günstiger als eine mit fein abgestuften Berechtigungen. |
| Zahl der angebundenen Systeme | erhöht deutlich | Jede Gegenstelle bringt eigene Datenformate, eigene Ausfälle und eine eigene Fehlerbehandlung mit. Der Aufwand steigt mit jeder weiteren Verbindung, nicht mit der Menge der Daten. |
| Zustand der Gegenstelle | erhöht | Eine dokumentierte Schnittstelle kostet spürbar weniger Arbeit als ein Altsystem, dessen Datenstruktur erst nachgebaut werden muss. Das prüfen wir vor dem Angebot, nicht danach. |
| Datenübernahme aus Altbeständen | erhöht, wird oft unterschätzt | Nicht das Kopieren kostet, sondern das Bereinigen: Dubletten, fehlende Pflichtfelder, historische Sonderfälle und Datensätze, die niemand mehr erklären kann. |
| Echtzeit statt periodischem Abgleich | erhöht | Ein nächtlicher Abgleich darf einmal scheitern und am Folgetag nachlaufen. Echtzeit muss jeden Fehler sofort erkennen, behandeln und melden — das ist der teurere Teil. |
| Mandantenfähigkeit | erhöht deutlich | Sobald mehrere Firmen, Standorte oder Kunden getrennt im selben System arbeiten, betrifft die Trennung jede Abfrage und jede Auswertung. Nachträglich eingezogen wird sie besonders teuer. |
| Nachweis- und Aufbewahrungspflichten | erhöht | Revisionssichere Protokolle, Löschkonzepte, Zugriffsnachweise und Auswertbarkeit für Prüfungen sind Funktionen wie jede andere — sie müssen gebaut und getestet werden. |
| Umfang des Betriebs | erhöht laufend | Betrieb, Überwachung, Sicherheitsaktualisierungen und Erreichbarkeit sind keine Position im Projektpreis, sondern eine laufende. Sie gehören trotzdem in die Entscheidung. |
Was den Preis dagegen kaum bewegt: die Zahl der Benutzer, die Menge der Datensätze und die Frage, ob die Anwendung schön aussieht. Diese Punkte kosten Aufmerksamkeit im Entwurf, aber selten Entwicklungszeit.
Die Hälfte der Kalkulation liegt bei Ihnen. Diese fünf Punkte wirken stärker als jede Verhandlung über den Preis.
Zwei Modelle, und für jedes gibt es eine Lage, in der es das fairere ist. Wir schlagen das vor, das zu Ihrem Kenntnisstand passt — nicht das, das für uns bequemer wäre.
Zuerst entsteht ein Konzept: Abläufe, Rollen, Datenfelder, Schnittstellen und eine benannte Abgrenzung dessen, was bewusst nicht dazugehört. Auf dieser Grundlage nennen wir einen festen Preis.
Fair, wenn der Umfang schriftlich abgrenzbar ist. Das Risiko der Schätzung liegt dann bei uns, und der Preis enthält einen Aufschlag dafür.
Unfair, wenn der Umfang noch wandert. Dann bezahlen Sie einen Risikoaufschlag für Unsicherheit, die sich auch anders auflösen ließe.
Das Vorhaben wird in Stufen geschnitten. Jede Stufe hat einen eigenen Umfang, eine eigene Obergrenze und eine eigene Abnahme. Nach jeder Stufe entscheiden Sie, ob die nächste kommt.
Fair, wenn sich der Umfang erst im Gebrauch klärt oder eine Gegenstelle unbekannt ist. Sie zahlen für Erkenntnis, nicht für Risikovorsorge.
Was wir nicht anbieten: laufende Abrechnung ohne Obergrenze. Jede Stufe hat eine Grenze, und wenn sie erreicht ist, sprechen wir darüber — bevor sie überschritten wird.
In beiden Modellen stehen Prüfung, Tests, Dokumentation und Übergabe als eigene Positionen im Angebot. Warum das keine Nebensache ist, steht unter Wie wir arbeiten.
Das Erstgespräch ist kein Verkaufstermin, sondern die Aufnahme, aus der das Angebot entsteht. Diese acht Fragen beantworten wir gemeinsam. Danach steht eine belastbare Größenordnung, und Sie wissen, woraus sie sich zusammensetzt.
Wenn sich dabei herausstellt, dass ein fertiges Produkt Ihren Fall abdeckt, sagen wir Ihnen das. Ein Angebot, das Sie nicht brauchen, kostet uns beide mehr, als es einbringt.
Damit Sie sich das Gespräch sparen, wenn es nicht passt:
Eine Schnittstelle beginnt bei 2.500 €, ein Web-Dashboard bei 3.500 €, ein internes System bei 7.500 € — jeweils netto. Wo Ihr Vorhaben darüber landet, hängt an der Zahl der Rollen, der Zahl der angebundenen Systeme, der Datenübernahme und dem Anspruch an den Betrieb. Nach der Machbarkeits-Analyse für 490 € steht ein Festpreis fest.
Weil ein Endpreis ohne Kenntnis Ihres Falls geraten wäre, und geratene Zahlen führen zu Nachträgen. Der Einstiegspreis sagt Ihnen, ob wir überhaupt zusammenpassen. Die Rechenlogik darüber legen wir auf dieser Seite vollständig offen — es ist dieselbe, mit der wir Ihr Angebot kalkulieren.
Nein, das Erstgespräch ist kostenlos. Sie schildern Ihren Fall, wir sagen Ihnen, wie wir ihn schneiden würden und in welcher Größenordnung er liegt — auch dann, wenn das Ergebnis lautet: dafür brauchen Sie keine Individualsoftware. Erst die schriftliche Machbarkeits-Analyse kostet 490 €, und die wird bei Beauftragung vollständig angerechnet.
Beides ist möglich, aber nicht in jeder Lage fair. Ein Festpreis setzt ein abgegrenztes Konzept voraus. Ist der Umfang zu Beginn nicht bestimmbar, arbeiten wir in Stufen mit je eigener Obergrenze und eigener Abnahme. Ein Aufwandsprojekt ohne Obergrenze bieten wir nicht an.
Betrieb, Überwachung, Sicherheitsaktualisierungen und Weiterentwicklung stehen als eigene, laufende Position im Angebot — getrennt vom Projektpreis, damit Sie beide Entscheidungen unabhängig treffen können. Sie können die Anwendung auch selbst oder bei einem anderen Anbieter betreiben.
Schreiben Sie in zwei Sätzen, was heute nicht funktioniert. Wir melden uns mit den Rückfragen, die für eine belastbare Einordnung nötig sind — und sagen Ihnen danach, in welcher Größenordnung Ihr Vorhaben liegt.