Menschliche Code-Prüfung
Jede Änderung wird von einem Entwickler gelesen, bevor sie in den Hauptstand übernommen wird. Geprüft wird auf Verständlichkeit, auf Randfälle und darauf, ob die Änderung tut, was im Konzept steht.
Arbeitsweise
Ein Projekt beginnt nicht mit Code, sondern mit Ihrem Ablauf. Aus dem Gespräch entsteht ein Konzept, aus dem Konzept eine erste nutzbare Version, aus deren Gebrauch die nächste. Entwickelt wird KI-gestützt, geprüft und verantwortet wird von Menschen. Was in Betrieb geht, ist gelesen, getestet und dokumentiert.
Fünf Schritte, in dieser Reihenfolge. Der wichtigste ist der zweite: Was im Konzept nicht steht, wird auch nicht gebaut — und was dort falsch steht, ist später am teuersten.
Wir sehen uns den Ablauf an, der sich ändern soll: wer daran beteiligt ist, was heute von Hand passiert und an welcher Stelle es regelmäßig hakt. Dabei entscheidet sich auch, ob eine eigene Anwendung überhaupt der richtige Weg ist.
Abläufe, Rollen, Datenfelder und Schnittstellen werden schriftlich festgehalten — zusammen mit einer benannten Abgrenzung dessen, was bewusst nicht dazugehört. Dieses Dokument ist die Grundlage für Angebot, Entwicklung und Abnahme.
Gebaut wird in Stufen, die einzeln nutzbar sind. Sie sehen Zwischenstände, statt am Ende vor einem fertigen System zu stehen, das an einer Stelle am Betrieb vorbeigeht.
Vor dem Start stehen Datenübernahme, Rechte, Sicherungen und eine Einweisung der Menschen, die damit arbeiten. Danach begleiten wir die erste Zeit im echten Betrieb — dort zeigt sich, was im Konzept nicht sichtbar war.
Überwachung, Sicherheitsaktualisierungen und Weiterentwicklung. Auf Wunsch bei uns, genauso gut auf Ihrer eigenen Infrastruktur oder bei einem Anbieter Ihrer Wahl.
Wir entwickeln KI-gestützt. Das ist der Grund, warum individuelle Software heute in einem Rahmen möglich ist, der vor wenigen Jahren nicht möglich war. An der Verantwortung ändert das nichts: Entschieden, geprüft und verantwortet wird von Menschen.
Die Aufgabenteilung dabei ist eindeutig. Wie Ihr Ablauf funktionieren soll, welche Regeln gelten und welche Ausnahmen zählen, entsteht im Gespräch mit Ihnen und steht im Konzept, bevor die erste Zeile geschrieben wird. Beschleunigt wird der Teil danach: wiederkehrende Strukturen, das Ableiten von Tests, das Nachziehen der Dokumentation. Was daraus in Ihr System übernommen wird, hat vorher ein Entwickler gelesen, verstanden und freigegeben.
Wir schreiben das hierhin, weil Sie es im Projekt ohnehin sehen würden — und weil die eigentliche Frage nicht das Werkzeug ist, sondern was danach damit passiert. Genau darum geht es im nächsten Abschnitt.
Diese vier Schritte gehören zur Arbeit an jedem System, das wir bauen. Sie sind keine Zusatzleistung und keine Werbeaussage, sondern der Teil, der darüber entscheidet, ob eine Anwendung auch nach Jahren noch änderbar ist.
Jede Änderung wird von einem Entwickler gelesen, bevor sie in den Hauptstand übernommen wird. Geprüft wird auf Verständlichkeit, auf Randfälle und darauf, ob die Änderung tut, was im Konzept steht.
Die Abläufe, an denen Ihr Betrieb hängt, werden durch Tests abgesichert, die bei jeder Änderung erneut laufen. Ein Test ist kein Qualitätsnachweis, sondern eine Warnanlage: Er meldet, wenn eine Änderung etwas beschädigt, das vorher funktioniert hat.
Fremde Bausteine werden auf bekannte Schwachstellen geprüft, bevor sie in Ihr System kommen. Wir halten die Zahl solcher Abhängigkeiten bewusst klein — jede zusätzliche ist eine, die später jemand pflegen muss.
Zugriffsrechte, Prüfung von Eingaben, Umgang mit Zugangsdaten, Protokollierung und Sicherungen — vor dem Start und danach bei jeder größeren Änderung.
Wenn ein Angebot auffällig günstig ist, fehlen erfahrungsgemäß genau diese Positionen. Fragen Sie deshalb bei jedem Anbieter nach, wo sie im Angebot stehen. Wie sich das auf die Kalkulation auswirkt, steht unter Was kostet Individualsoftware.
Der Unterschied liegt nicht im Werkzeug, sondern darin, was Sie am Ende in der Hand halten. Diese Punkte gehören zur Lieferung und in den Vertrag — nicht in eine Broschüre.
Wir gewährleisten für den gelieferten Code unabhängig davon, mit welchen Werkzeugen er entstanden ist. Es gibt bei uns keinen Methodenvorbehalt in der Gewährleistung und keinen Satz im Kleingedruckten, der zwischen von Hand geschriebenem und KI-gestützt entstandenem Code unterscheidet.
Das ist der eigentliche Kern der Frage, die hinter „arbeiten Sie mit KI" steht. Sie lautet: Wer steht dafür gerade, wenn etwas nicht funktioniert? Die Antwort ändert sich durch kein Werkzeug — sie steht im Vertrag.
Der Prüfstein, den Sie an jeden Anbieter anlegen können: Fragen Sie, ob Sie den Quellcode samt Dokumentation bekommen und ob ein Dritter damit weiterarbeiten könnte. Wir sagen Ja und schreiben es hinein.
Ja. Wir entwickeln KI-gestützt. Entschieden, geprüft und verantwortet wird von Menschen: Was in Ihr System geht, hat vorher ein Entwickler gelesen und freigegeben. Die Frage, wie Ihr Ablauf funktionieren soll, beantwortet ohnehin kein Werkzeug — sie steht im Konzept, bevor entwickelt wird.
Wartbarkeit entscheidet sich nicht daran, wer den Code geschrieben hat, sondern daran, ob er geprüft, getestet, dokumentiert und in verbreiteter Technik geschrieben ist. Darauf richten wir die Arbeit aus, und danach können Sie jeden Anbieter fragen — auch uns.
Sie, gemeinsam mit uns, im Konzept. Wenn wir sehen, dass sich ein Ablauf so nicht sinnvoll abbilden lässt, widersprechen wir an dieser Stelle — und nicht erst, wenn es gebaut ist.
Ja. Jede Stufe endet mit einem Stand, den Sie ansehen und bedienen können. Ihre Rückmeldung geht in die nächste Stufe ein. Das ist der Grund, warum wir in Stufen arbeiten und nicht in einem Zug.
Dieselben Menschen, die das System gebaut haben. Es gibt keine Übergabe an ein anderes Team und keinen Wechsel des Ansprechpartners nach der Abnahme.
Beschreiben Sie kurz, was Sie vorhaben. Wir erklären Ihnen, wie wir Ihr Vorhaben schneiden würden, wer daran arbeitet und was am Ende bei Ihnen liegt.