Erstgespräch

Selbstbedienung statt Rückfrage

Kunden- und Mitarbeiterportale entwickeln lassen

Ein Portal gibt Ihren Kunden, Partnern oder Mitarbeitenden einen eigenen Zugang zu genau den Vorgängen, die sie betreffen: Aufträge, Lieferungen, Rechnungen, Dokumente, Anfragen. Wir binden es an die Systeme an, in denen diese Daten heute schon liegen, und übergeben Quellcode und Dokumentation.

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Woran Sie merken, dass Ihnen ein Portal fehlt

Der Satz, mit dem dieses Thema fast immer anfängt: „Die rufen alle bei uns an, um zu fragen, wo ihre Sachen sind.“

  • Ein spürbarer Teil der Arbeitszeit in der Verwaltung geht für Auskünfte drauf, die im System stehen.
  • Dieselben Dokumente werden immer wieder per E-Mail nachgeschickt — Rechnungen, Lieferscheine, Zertifikate.
  • Kunden schicken Bestellungen per E-Mail oder Fax, und jemand tippt sie ab.
  • Für jede Auskunft muss jemand in zwei oder drei Systeme schauen.
  • Größere Kunden fragen nach einem Zugang, weil sie ihn von anderen Lieferanten kennen.

Der Engpass ist nicht die Auskunft selbst, sondern dass sie nur über einen Menschen zu bekommen ist — und der arbeitet zu Bürozeiten.

Was wir bauen

Ein Portal ist zu drei Vierteln Anbindung und Rechteverwaltung und zu einem Viertel Oberfläche. Der sichtbare Teil ist der kleinere.

Kundenportale

Auftragsstatus, Lieferungen, Rechnungen, Dokumente, Nachbestellung aus der eigenen Historie. Mit den Preisen und Konditionen, die für diesen Kunden gelten.

Partner- und Händlerportale

Eigene Sicht je Partner, Bestände, Konditionen, Unterlagen. Getrennt voneinander, auch wenn alle im selben System liegen.

Mitarbeiterportale

Ein Zugang für Dinge, die heute über Formulare und Zuruf laufen: Anträge, Nachweise, Unterweisungen, Dokumente, Stammdaten.

Anbindung und Rechte

Verbindung zu Warenwirtschaft, Buchhaltung und Fachanwendungen. Rechte je Rolle, zentral erzwungen. Protokoll darüber, wer was gesehen und ausgelöst hat.

Wie die Anbindung an Ihre Systeme funktioniert, steht auf Schnittstellen. Warum die Trennung mehrerer Kunden im selben System früh entschieden werden muss, steht in Mandantenfähigkeit.

Wie ein Portal bei uns entsteht

  1. Wir zählen die Anrufe, nicht die Wünsche

    Welche Fragen kommen wirklich, wie oft, und von wem. Daraus ergibt sich, was in die erste Fassung gehört — meist sind es zwei oder drei Dinge, nicht zwanzig.

  2. Wir klären Rechte und Mandanten

    Wer darf was sehen und auslösen. Diese Entscheidung steckt im Datenmodell und lässt sich später nur teuer ändern.

  3. Anbindung an die vorhandenen Systeme

    Das Portal zeigt die Daten aus den Systemen, in denen sie entstehen. Es hält keine zweite Wahrheit, die irgendwann von der ersten abweicht.

  4. Erste Fassung mit echten Kunden

    Ein kleiner Kreis nutzt es, bevor alle es bekommen. Was dann an Rückmeldungen kommt, ist mehr wert als jede Abstimmungsrunde im Haus.

  5. Übergabe und Betrieb

    Quellcode, Dokumentation, Zugänge. Auf Wunsch übernehmen wir Hosting, Aktualisierungen und die Überwachung der Anbindungen.

Wie wir dabei entwickeln, prüfen und übergeben, steht auf Wie wir arbeiten.

Wofür wir nicht der Richtige sind

Damit Sie sich das Gespräch sparen, wenn es nicht passt:

  • Ein reiner Online-Shop. Dafür gibt es fertige Systeme, die besser sind als alles, was wir in derselben Zeit bauen könnten.
  • Ein Portal, das Auskünfte geben soll, die heute niemand geben kann — weil die Daten im Haus noch gar nicht sauber vorliegen. Dann ist das Portal der zweite Schritt.
  • Ein Zugang für zwei Kunden. Der Aufwand für Rechte, Anmeldung und Betrieb fällt genauso an. Lohnen tut sich das ab einer Menge, die spürbar Arbeit macht.

Häufige Fragen

Was kostet ein Kundenportal?

Den Ausschlag geben zwei Dinge: wie viele Vorgänge der Nutzer selbst auslösen darf und an wie viele Systeme das Portal dafür angebunden werden muss. Ein Portal, das nur anzeigt, ist deutlich günstiger als eines, in dem bestellt, storniert und hochgeladen wird. Eine belastbare Zahl nennen wir nach dem Erstgespräch.

Können wir nicht einfach unser Shop-Konto dafür nehmen?

Wenn Ihre Kunden dort alles finden, was sie brauchen: ja, und dann sollten Sie es tun. Ein eigenes Portal lohnt sich, wenn die Auskunft aus mehreren Systemen kommt, wenn Preise und Konditionen je Kunde verschieden sind oder wenn Nutzer Dinge tun sollen, die ein Shop nicht vorsieht.

Was passiert mit den Anrufen, die heute in der Verwaltung landen?

Sie werden weniger, aber nicht null. Erfahrungsgemäß verschwinden zuerst die Statusfragen — „wo ist meine Lieferung", „schicken Sie mir die Rechnung nochmal". Anrufe, bei denen jemand eine Entscheidung braucht, bleiben. Das ist auch richtig so.

Wie kommen unsere Daten ins Portal?

Über die Systeme, in denen sie ohnehin entstehen: Warenwirtschaft, Buchhaltung, Fachanwendung. Das Portal hält keine zweite Wahrheit, sondern zeigt die vorhandene an. Wie diese Anbindung funktioniert, steht auf unserer Seite zu Schnittstellen.

Wer darf was sehen?

Das ist die Frage, an der Portale scheitern, wenn man sie zu spät stellt. Wir legen die Rechte am Anfang fest und erzwingen sie zentral, nicht an jeder einzelnen Abfrage. Bei mehreren Firmen oder Standorten in einem Portal kommt die Mandantentrennung dazu.

Was den Preis nach oben und unten treibt, steht auf Was Individualsoftware kostet. Welche Fragen vor der Beauftragung geklärt sein sollten, steht in Was ein Kundenportal kostet.

Ihre Kunden rufen an, um zu fragen, was im System steht?

Schreiben Sie uns, welche drei Fragen bei Ihnen am häufigsten kommen. Wir sagen Ihnen, ob ein Portal sie abnimmt — und wenn nicht, was stattdessen hilft.

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