Erstgespräch

Die teuerste Software ist die, die Sie nicht gebraucht hätten

Bevor etwas gebaut oder gekauft wird, gehört geklärt, ob es das Richtige ist. Wir sehen uns einen Ablauf in Ihrem Betrieb an, suchen die Stelle, an der Zeit verlorengeht, und schreiben auf, was dagegen hilft — mit den Wegen dorthin, einschließlich der Wege ohne uns.

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Wann eine Beratung lohnt

Eine Software steht zur Auswahl

Drei Anbieter, drei Angebote, und keines lässt sich mit den anderen vergleichen. Wir prüfen, was Ihr Betrieb tatsächlich braucht — und ob eines der drei es kann.

Der Ablauf läuft über Tabellen

Eine Datei ist zum wichtigsten System der Firma geworden, und niemand traut sich mehr, sie anzufassen. Die Frage ist nicht, ob das ersetzt gehört, sondern womit und in welcher Reihenfolge.

Die Systeme sprechen nicht miteinander

Zwischen Warenwirtschaft, Shop und Buchhaltung tippt jemand ab. Wir rechnen aus, was das kostet, und was eine Verbindung kosten würde.

Die Frage nach künstlicher Intelligenz steht im Raum

Meist von außen herangetragen, selten mit einem konkreten Anlass. Wir sehen nach, an welcher Stelle in Ihrem Betrieb sie wirtschaftlich trägt — und an welcher nicht.

Was alle vier gemeinsam haben: Die Entscheidung ist größer als die Frage, und sie wird meist unter Zeitdruck getroffen.

Was dabei herauskommt

Ein schriftlicher Bericht. Er ist nicht das Nebenprodukt der Beratung, sondern ihr Ergebnis — und er ist so geschrieben, dass Sie ihn jemand anderem geben könnten.

  1. Ihr Betrieb und der Auftrag. Was Sie machen, wie viele Sie sind, und worum es in dieser Beratung geht.
  2. Die Lage heute. Wie der Ablauf wirklich läuft — mit Zahlen, und mit der Angabe, woher jede Zahl stammt. „Ausgezählt über vier Wochen" und „im Gespräch geschätzt" sind zwei verschiedene Dinge.
  3. Die Schwachstellen und ihre Ursachen. Der zweite Teil ist der wichtigere. Dass dreimal erfasst wird, ist die Beobachtung. Dass zwei Systeme keine Verbindung haben und niemand zuständig ist, das zu ändern, ist die Ursache.
  4. Der Maßnahmenplan. Was zu tun ist, wer es im Betrieb macht, womit anzufangen ist und woran Sie erkennen, dass es wirkt.
  5. Die Wege dorthin. Zu jeder Maßnahme: Standardsoftware mit Namen, individuelle Entwicklung, Eigenleistung, nichts tun. Mit Vorteil, Nachteil und grober Größenordnung.

Warum wir Ihnen auch abraten

Wir entwickeln selbst. Das ist bei einer Beratung ein Interessenkonflikt, und es wäre unredlich, so zu tun, als gäbe es ihn nicht.

Deshalb gelten drei Regeln, und sie stehen nicht nur hier, sondern in unserem Qualitätshandbuch: Die Beratung endet mit der Handlungsempfehlung, nicht mit einem Angebot über unsere Leistung. Wo wir selbst umsetzen könnten, steht das im Bericht. Und während einer laufenden Beratung geben wir kein Angebot über Entwicklungsleistungen ab.

Wenn eine Standardsoftware Ihr Problem löst, steht das im Bericht — mit Namen. Wenn der beste Weg ist, den Ablauf zu ändern statt Software zu kaufen, steht das auch drin. Das kostet uns Aufträge und erspart Ihnen Projekte, die niemandem nützen.

Wofür wir nicht der Richtige sind

  • Rechts-, Steuer- und Fördermittelberatung. Dafür gibt es Berufsträger, und wir sind keine.
  • Beratung ohne Zugang zum Betrieb. Wer uns nicht mit den Beteiligten sprechen lässt, bekommt einen allgemeinen Text — und den gibt es umsonst im Netz.
  • Ein Gutachten, das ein bereits gefälltes Urteil bestätigen soll.
  • Reine Strategieberatung ohne technischen Bezug. Unsere Stärke ist, dass wir beurteilen können, was eine Umsetzung tatsächlich bedeutet.

Häufige Fragen

Was unterscheidet die Beratung von der Machbarkeits-Analyse?

Die Machbarkeits-Analyse beschreibt, was wir für Sie bauen würden — sie ist die Vorstufe zu einem Entwicklungsauftrag und wird bei Beauftragung angerechnet. Die Beratung ist eigenständig: Sie endet mit einer Handlungsempfehlung, die auch lauten kann, dass Sie Standardsoftware kaufen oder nichts tun sollten. Sie wird nicht angerechnet, und genau das ist der Punkt.

Empfehlen Sie am Ende nicht doch Ihre eigene Software?

Zu jeder Maßnahme stehen im Bericht die ernsthaft in Betracht kommenden Wege: Standardsoftware mit Namen, individuelle Entwicklung, Eigenleistung im Betrieb und die Möglichkeit, nichts zu tun. Wo wir selbst umsetzen könnten, steht das ausdrücklich dabei. Ein Bericht, den kein anderer Anbieter umsetzen könnte, ist kein Beratungsbericht.

Wie lange dauert eine Beratung?

Von der Auftragsklärung bis zum Bericht in der Regel zwei bis drei Wochen, abhängig davon, wie schnell die Gespräche im Betrieb stattfinden können. Der Aufwand auf Ihrer Seite liegt bei wenigen Stunden, verteilt auf zwei bis vier Personen.

Was brauchen Sie von uns?

Eine Ansprechperson, die entscheiden darf. Zugang zu den Beteiligten des betroffenen Ablaufs. Einsicht in die Systeme und Dateien, mit denen heute gearbeitet wird. Und wenn vorhanden: Mengen — wie oft läuft der Ablauf, wie lange dauert er, wie viele Fehler gibt es. Fehlen die Zahlen, schätzen wir sie im Gespräch und schreiben dazu, dass es Schätzungen sind.

Beraten Sie auch, wenn wir danach nicht bei Ihnen entwickeln lassen?

Ja. Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Eine Beratung, die nur dann etwas wert ist, wenn danach ein Auftrag folgt, ist keine Beratung, sondern ein Verkaufsgespräch mit Rechnung.

Klingt das nach Ihrem Fall?

Erzählen Sie uns, woran es hakt. Im Erstgespräch klären wir, ob sich der Aufwand für Sie lohnt — und wenn nicht, sagen wir das.

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